Biographie daten zu Walter Benjamin

1892: Geboren in Berlin am 15. Juli als Sohn eines jüdischen Antiquars und Kunsthändlers.
1912: Beginn des Studiums der Philosophie in Berlin.
1914: Vorsitzender der Freien Studentenvereinigung Berlin. Erste Publikationen unter dem Pseudonym "Ardor" in der Zeitschrift Der Anfang.
1915: Fortsetzung des Studiums in München.
1917: Umzug in die Schweiz.
1919: Promotion an der Universität Bern mit der Arbeit Der Begriff der Kunstkritik in der deutschen Romantik.
1920: Rüickkehr nach Berlin und Aufnahme hebräischer Studien bei Erich Gutkin.
1923: Freundschaft mit Theodor W. Adorno und Erich Fromm.
1924: Unter dem Einfluß der russischen Kommunistin Asja Lacis und der Lektüre von Lukács.
1927: Zweimonatiger Aufenthalt in Moskau. Studien zur jüdischen Mystik bei G. Scholem.
1929: Benjamin lernt Bertolt Brecht in Berlin kennen.
1933: Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten geht Benjamin ins Pariser Exil.
1934: Von Juli bis October lebt er bei Bertolt Brecht in Skovbostrand (Dänemark). Weitere Besuche folgen.
1936: Es erscheint Das Kuntswerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit.
Benjamins Bemühungen um die französische Staatsbürgerschaft scheitern.
1939: Von September bis November ist er als deutscher Staatsbürger im Arbeitslager Nevers interniert.
1940: Mit Hilfe von Max Horkheimer erhält er ein Visum für die Vereinigten Staaten. Angesichts des drohenden Einmarschs der Nazis flieht er im Juni aus Paris. Als ihm das Passieren der Grenze bei Portbou verwehrt wird, vergiftet er sich selbst mit Morphium in der Nacht zum 27. September.